Seiki Shiatsu ist eine von Akinobu Kishi (1949-2012), ehemaligem Meisterschüler von Shizuto Masanuga, entwickelte, fortschrittliche Form des Shiatsu, die sich von traditionellen Ansätzen abhebt.
Seiki fokussiert sich auf authentische Präsenz, Resonanz und die Selbstregulation des Körpers.
Die Begegnung zwischen Begleiter*in und Gestalter*in findet auf einem gepolsterten Mattenboden statt, voll Bekleidet, ohne starre Techniken – stattdessen reagiert die Begleiterin intuitiv auf die inneren Bewegungen und Signale der Gestalterin.
Die Berührung ist nicht manipulativ, sondern lauscht und begleitet – sie schafft einen Raum für freies Fließen von Energie (Ki), ohne Ziel oder Erwartung.
Ein zentrales Element ist Gyoki, eine Atem-Körper-Meditation, auch atmende Hände genannt. Sie stärkt die Präsenz im Hara (Schwerpunkt des Körpers) und fördert die Verbindung zum eigenen Körper und zur Umwelt.
Seiki ermöglicht auch Berührung ohne körperlichen Kontakt – durch die innere Haltung der Begleiterin entsteht ein Resonanzfeld, das Raum zur Selbstentfaltung gibt und sich der kreative Gestaltungsprozess in sicherem, gehaltenen Rahmen entwickeln kann.
Was erwartet dich in einer Gestaltungsstunde?
- Dauer ca. 60 Minuten
- Vorbereitung: Keine schweren Mahlzeiten 2 Stunden vorher, bequeme Kleidung
- Nach der Behandlung: Trinke ausreichend Wasser oder Tee, vermeide anstrengende Aktivitäten
- Effekte: tiefe Entspannung, kreative Selbstentwicklung, mehr Körperbewusstsein, Unterstützung der Selbstheilungskräfte, Förderung der Selbstregulation – hilfreich bei Traumafolgesymptomen, Dauerstress, chronischen Schmerzen, kreative Selbstentwicklung
Seiki ist eine Praxis der Präsenz und des authentischen Seins. Tief in der japanischen Tradition und der Hara-Kultur verwurzelt, bietet sie auch für die heutige Zeit eine kreative, interessierte und raumgebende Möglichkeit zur Selbstentwicklung.